Autoreflexivität in Kehlmanns Dramen Geister in Princeton und Die Reise der Verlorenen

Název: Autoreflexivität in Kehlmanns Dramen Geister in Princeton und Die Reise der Verlorenen
Variantní název:
  • Autoreflexivity in Kehlmann's plays Ghosts in Princeton and The Journey of the Lost
Zdrojový dokument: Theatralia. 2021, roč. 24, č. 2, s. 15-28
Rozsah
15-28
  • ISSN
    1803-845X (print)
    2336-4548 (online)
Type: Článek
Jazyk
 

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Abstrakt(y)
Diese Studie schließt eine Forschungslücke in Bezug auf das dramatische Werk von Daniel Kehlmann. Mit seinen insgesamt nur vier Dramen ist der renommierte Romanautor Kehlmann im Bereich des Dramas ein Quereinsteiger und wurde von der Theaterwissenschaft bisher mehr oder weniger übersehen. Seine Dramen fügen sich nahtlos in das Paradigma des gegenwärtigen Theaters ein, für das Poschmann den Begriff kritische Nutzung der dramatischen Form geprägt hat. Der vorliegende Beitrag hat Kehlmanns Dramen Geister in Princeton und Die Reise der Verlorenen als Forschungsgegenstand. Diese Eingrenzung des Themas wird dadurch begründet, dass sich die beiden Dramen von Kehlmanns restlichem dramatischem Werk durch die kritische Nutzung der dramatischen Form mit Rückgriff auf historische Stoffe abheben, und insofern ein organisches Ganzes bilden.
The article investigates the previously unresearched work of Daniel Kehlmann. Kehlmann, a renowned contemporary novelist, has written only four plays, making him a novice in the area of drama. Until now, his dramatic endeavours have been rather overlooked by the researchers in theatre studies; yet, his plays fit in the paradigm of the contemporary theatre, for which G. Poschmann suggests the term 'critical use of dramatic form'. This article focuses on Kehlmann's plays Ghosts in Princeton and The Journey of the Lost. Such thematic focus is explained by the fact that the aforementioned plays differ from the rest of Kehlman's dramatic work by the critical use of historical subject matter, thus posing as an organic whole.